Unser Herz schlägt für Case IH – und das seit 50 Jahren!

Seit 1965 Gebietsvertragshändler für IHC – heute Case IH.

 

Am 28.2.1964 wurde die erste Traktorenbestellung zur Direktlieferung ab Werk getätigt. Damit einher ging die vertragliche Verpflichtung „die Waren der International Harvester Company m. b. H. nur in Ampfing und Umgebung zu verkaufen“. Lag es am guten Ruf der schon am 1.2.1949 gegründeten Thomas Gruber KG oder an der sprichwörtlichen guten Qualität der IHC Schlepper produziert in Neuss a. Rhein, die technisch ihrer Zeit weit voraus waren, lässt sich heute nicht mehr genau sagen. Wahrscheinlich war es die glückliche Verbindung zweier zueinanderpassenden Partner die dazu führte, dass IHC Traktoren nicht nur in Ampfing und Umgebung sondern schnell im ganzen Landkreis und darüber hinaus nachgefragt wurden. So war es nur folgerichtig dem aufstrebenden Landmaschinenunternehmen auf Grund der guten Verkaufszahlen ein festes Gebiet zur Bearbeitung zu übertragen.
Bereits am 16.7.1965 wurde der Vertrag abgeschlossen mit dem „die IH dem Vertragshändler die Landkreise Mühldorf, Altötting, Laufen und Teile der Landkreise Traunstein und Wasserburg den Vertrieb der von ihr hergestellten International Ackerschlepper…überträgt“. Wesentliche Eckpunkte des Vertrages waren die Verpflichtung für die Fa. Gruber, ab diesem Zeitpunkt „keine fabrikneuen Ackerschlepper anderer Fabrikate zu vertreten oder zu verkaufen“ sowie die Verpflichtung für den Lieferanten „vom Datum der Bestätigung dieses Vertrages ab keine neuen Händler im Verkaufsgebiet des Vertreters einzusetzen“. Verträge wurden damals von der International Harvester Company immer nur mit 1 Jahr Laufzeit abgeschlossen; das Geschäftsjahr endete jeweils am 31.10. So hatte diese Vertriebsvereinbarung zunächst auch nur Gültigkeit bis 31.10.1965, allerdings mit der Maßgabe der jeweiligen Verlängerung um jeweils 1 Jahr, „falls sie nicht von einem der Vertragschließenden spätestens 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird“. Auf dieser Basis galt es für die junge Thomas Gruber KG von Anfang an Gas zu geben und die begehrte Vertriebsvereinbarung abzusichern – einen Exklusivvertrag „mit der IH“, wie man damals sagte, bekam nicht jeder Landmaschinenhändler.  Inzwischen sind 50 Jahre vergangen und das Marktverantwortungsgebiet hat sich um ein vielfaches vergrößert. Es reicht heute vom Landkreis Erding im Westen bis zum Landkreis Regen im Bayerischen Wald im Osten.
2014 wurde in diesem Gebiet insgesamt 1636 Traktoren über 51 PS zugelassen; mit 318 verkauften bzw. zugelassenen Schlepper gelang es wieder mit 19,4% die Marktführerschaft für Case IH/Steyr zu erringen. Grund genug für die Geschäftsleitung von Case IH/Steyr vor kurzem nach Skt. Valentin einzuladen, um das seltene Vertriebsjubiläum sowie die Marktführerschaft zu feiern.
Zur Überraschung aller wurde beim gemeinsamen Abschlussfoto auch ein besonderer Oldtimer aufgefahren: Ein IH D326 mit 26 PS – exakt jenes Modell, das die Fa. Gruber in Ihrer ersten Bestellung 1964 ab Werk orderte! Es stellt das Gegenstück zum aktuell modernsten Produkt aus dem Hause Case IH, dem neuen Puma 240 CVX mit Stufenlosgetriebe, 240 PS Nennleistung, neuem Vorgewendemanagement und neuer Kabine dar.

 

Im Bild v.l.n.r.: Christian Huber, Leiter weltweites Produktmanagement Case IH und Steyr, Andreas Klauser, Markenpräsident Case IH / Steyr weltweit, Thomas Gruber, Siegfried Höpfinger, Prokurist und Verkaufsleitung Gruber Landtechnik,
Stefan Bogner, Geschäftsführer Case IH Deutschland vor dem Experience Center in Skt. Valentin.